Referenzprojekt

Raffinerie Gelsenkirchen

Die Versorgung
sichern:

Frischzellenkur für einen Riesen

Im Norden des Ruhrgebiets ist ikmt an einem einzigartigen Glasfaser-Infrastrukturprojekt beteiligt: der Modernisierung einer Raffinerie in Gelsenkirchen. In dem weitläufigen petrochemischen Komplex werden neben Kraftstoffen auch Grundstoffe für die chemische Industrie produziert.

Was vor mehr als 90 Jahren mit einer Anlage zur Ammoniakherstellung begann, ist heute die zweitgrößte Raffinerie Deutschlands. Ihre Bedeutung ist schwerlich zu überschätzen. Mit der Tagesproduktion an Benzin und Diesel können 345.000 Pkw vollgetankt werden, das hier gewonnene Heizöl reicht für 370.000 Haushalte. Die Raffinerie Gelsenkirchen will die Produktion auch weiterhin gewährleisten und investiert rund 2 Milliarden Euro, um den Standort fit zu machen für die Zukunft.

Leistungen in Stichpunkten

Das Projekt Raffinerie Gelsenkirchen

HERAUSFORDERUNG

Ein Glasfasernetz für hohe Ansprüche

Die Raffinerie verteilt sich auf 3 Standorte im Gelsenkirchener Stadtgebiet. Allein das Werk ist rund 250 Hektar groß. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an ein Datennetzwerk, mit dem sich die immense Produktionsanlage mit ihren vielen Komponenten einschließlich der Tanklager steuern und überwachen lassen. Was zählt, ist nicht allein der Datendurchsatz, auch die Ausfallsicherheit des Netzwerks ist von größter Bedeutung.

Im Rahmen eines bis 2023 laufenden Projekts realisiert ikmt eine Glasfaser-Infrastruktur, die sämtliche Anforderungen des außergewöhnlichen Standorts erfüllt. Neben den strikten Standards für die konkrete Umsetzung gehört dazu der Arbeits- und Umweltschutz auf dem Raffineriegelände. Und schließlich erfordert auch die schiere Fläche der „Baustelle“ – umgerechnet etwa 350 Fußballfelder – besonderen Einsatz.

LÖSUNG

Ein Nervensystem aus Glasfasern

Damit alle Arbeiten effizient koordiniert und ausgeführt werden können, hat ikmt eine eigene Niederlassung auf dem Raffineriegelände errichtet. Der rund 180 m² große Bürokomplex dient als Operationsbasis für unsere Projektingenieure, Netzwerktechniker und Monteure. Etwa 10 Mitarbeiter sind hier dauerhaft im Einsatz, um ein regelrechtes Nervensystem aus Lichtwellenleitern aufzubauen.




Dessen „Rückenmark“ besteht aus separaten Rohrbündeln für die Funktionsbereiche MSR, Elektrotechnik/Elektroleitwarte, IT und Fernleitung/Tanklager. Es verläuft zu etwa 70 % oberirdisch auf Rohrbrücken und zu 30 % unterirdisch in Kabelgräben, enthält 24er-Mikrorohre und außerdem eine Vielzahl ober- und unterirdischer Verteilerstellen. Anders als ein biologisches Zentralnervensystem ist es als Ringstruktur angelegt. Von diesem primären Netz zweigt das sekundäre Netz ab, bestehend aus 12er-Mikrorohren, die von den Verteilern bis zu den Patchschränken in den einzelnen Gebäuden verlaufen.

ERGEBNIS

Bereit für die Zukunft – mit Sicherheit!

Das Infrastrukturprojekt schreitet zügig voran. Hier macht sich die mehrjährige Planung durch das niederländische Planungsbüro Worley bezahlt, aber auch die besondere Kompetenz von ikmt. Unsere Mitarbeiter sind dank ihrer Erfahrung und modernen technischen Ausstattung in der Lage, Glasfasern über eine Distanz von bis zu 2000 m in die Mikrorohre einzublasen und die Anschlüsse in den Patchfeldern zu realisieren. Die hohe Übertragungsqualität im Netzwerk gewährleisten sie dabei durch permanente Qualitätskontrollen mittels OTDR-Messung.

Alle Komponenten weisen eine Mindestlebensdauer von 20 Jahren auf und sind nicht nur gegen Wind, Wetter und Chemikalien geschützt, sondern auch gegen unbefugten Zugriff. Falls es doch einmal zu einer punktuellen Störung kommen sollte, ist der weitere Datenfluss zuverlässig gesichert. Dafür sorgt schon die redundante Struktur des Glasfasernetzes: Zwischen zwei Punkten gibt es immer mindestens zwei mögliche Routen für die Lichtsignale. Durch die hohe Zahl an Verteilern lassen sich zudem jederzeit neue Trassen realisieren. Dadurch ist das Netzwerk nicht nur ausfallsicher, sondern passt sich flexibel allen zukünftigen Veränderungen des Raffineriekomplexes an.

Das Projekt
in Zahlen

0 m
Bündelrohre
0 m
LWL-Kabel
0
Schaltschränke
0
Verteilerboxen
0 m
Kabelbühnen
0
Patchpanele
0
Netzwerkschränke

„Mit dem neuen Glasfasernetzwerk ist die Raffinerie Gelsenkirchen für alle Herausforderungen der Zukunft gewappnet. Gerade bei einem Projekt dieser Größenordnung ist die hohe Fachkompetenz meiner Kollegen das A & O.“

Klaus Hecht, Niederlassungsleiter – IKMT GmbH

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